Drei Tage Hamburg – viele Aufgaben, viele Eindrücke und jede Menge Schritte

Vom 28. bis 30. September ging es für 23 Schülerinnen und Schüler der Kunst-, Biologie- und Chemiekurse auf Kursfahrt nach Hamburg. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Ludwig, Frau Placzek und Herrn Hansel.

Schon bei der Planung war klar: Auf die Schülerinnen und Schüler wartete nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch jede Menge Arbeit. Jeder Kurs hatte seine eigenen Aufgaben im Gepäck. Es wurde also nicht nur Hamburg erkundet, sondern nebenbei auch fleißig gelernt, gezeichnet und recherchiert.

Tag 1 – Hamburg Dungeon, Elbphilharmonie und die ersten Schritte

Am Montagmorgen ging es mit dem Zug von Essen nach Hamburg. Nach der Ankunft wurden zunächst die Koffer im a&o Hostel Hamburg City abgestellt. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht, denn anschließend ging es direkt zu Fuß in Richtung Speicherstadt.

Die erste Station war das Hamburg Dungeon. Dort wurde Hamburger Geschichte auf ziemlich besondere Art vermittelt: dunkel, spannend, teilweise gruselig und mit jeder Menge Schauspiel. Die Schülerinnen und Schüler tauchten in verschiedene Kapitel der Hamburger Geschichte ein.

Für den Biologiekurs gab es dabei direkt die ersten Aufgaben. Das Thema Pest stand auf dem Arbeitsplan. Während die einen also aufmerksam der Geschichte folgten, mussten die anderen schon fleißig Informationen sammeln und Aufgaben bearbeiten.

Auch der Kunstkurs hatte einen klaren Auftrag: Drei Tage, drei Skizzen bzw. Bilder! Die Schülerinnen und Schüler sollten an verschiedenen Orten Motive finden und vor Ort zeichnen. Zusätzlich wurden Ideen für weitere künstlerische Arbeiten gesammelt. Hamburg wurde damit kurzerhand zum Klassenzimmer mit ziemlich vielen interessanten Motiven.

Nach dem Dungeon ging es weiter zur Elbphilharmonie. Natürlich durfte auch hier der Zeichenstift nicht fehlen. Anschließend führte der Weg zum Hamburger Rathaus, wo die Schülerinnen und Schüler etwas Freizeit hatten.

Allerdings hatte der erste Tag einen kleinen Nebeneffekt: sehr viele Schritte.

Das Fazit eines Schülers am Abend brachte es ziemlich genau auf den Punkt:

„Ich bin noch nie so viel in meinem Leben gegangen. Mein Schrittzähler zeigt heute einen neuen Rekord an!“

Damit war Tag eins geschafft. Die Füße waren vermutlich weniger begeistert als die Schülerinnen und Schüler.

Tag 2 – Hafen, Schanzenviertel und eine besondere Challenge

Nach dem Frühstück startete der zweite Tag etwas entspannter. Zunächst stand eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen und die Speicherstadt auf dem Programm. Vom Wasser aus konnten die Schülerinnen und Schüler Hamburg noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Danach ging es – natürlich wieder zu Fuß – weiter in Richtung Schanzenviertel.

Anschließend wartete eine besondere Aufgabe auf die Schülerinnen und Schüler: Sie sollten selbstständig die Strandperle finden. Einen kleinen Hinweis gab es immerhin: Für den Weg durfte auch der Wasserbus genutzt werden.

Nun zeigte sich, wie gut sich die einzelnen Gruppen in Hamburg zurechtfanden. Fast alle schafften es pünktlich zum Treffpunkt. Nur eine Gruppe ließ etwas länger auf sich warten. Aber auch diese Herausforderung wurde schließlich gemeistert.

Am Abend ging es noch einmal Richtung Reeperbahn. Dort stand unter anderem der bekannte Penny-Markt auf dem Programm. Danach konnten sich alle in den umliegenden Restaurants und Imbissen etwas zu essen holen.

Auch der Chemiekurs kam während der Fahrt ordentlich zum Arbeiten. Im Mittelpunkt standen die Chemie rund um den Hamburger Hafen, Umweltfragen und die Arbeit von Greenpeace. Hamburg war für den Chemiekurs damit nicht nur eine schöne Stadt, sondern auch ein ziemlich großes außerschulisches Labor.

Tag 3 – Greenpeace, Kakao und selbstgemachte Schokolade

Am Mittwoch hieß es zunächst: Koffer packen!

Nach dem Frühstück ging es zur Greenpeace-Ausstellung. Dort beschäftigte sich die Gruppe mit verschiedenen Themen rund um Umwelt, Nachhaltigkeit und den Schutz unseres Planeten.

Nach so viel Information war es Zeit für eine Mittagspause. Danach wartete bereits das nächste Highlight: das Chocoversum.

Hier drehte sich alles um Schokolade. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie aus der Kakaobohne am Ende Schokolade wird. Besonders spannend wurde es beim Probieren einer frischen Kakaofrucht. Anschließend durfte jeder seine eigene Schokolade herstellen.

Damit war die Kursfahrt endgültig bei einem Thema angekommen, bei dem vermutlich niemand etwas gegen zusätzliche Hausaufgaben gehabt hätte.

Am späten Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen von Hamburg. Mit dem Zug ging es zurück nach Essen. 

Drei Tage Hamburg – erfolgreich geschafft!